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Ruine Fragenstein

Die Burg wurde zwischen 1200 und 1220 erbaut und war vom Anfang an landesfürstlicher Ansitz.

Das Geschlecht der Fragensteiner ist ca. 100 Jahre nachweisbar. Nach dem Erlöschen der Fragensteiner wurde um 1290 die Feste an Otto Charlinger und ab 1365 an Parzival v. Weineck übergeben, der auch den oberen (westlichen) Turm errichtete.

Zweimal weilte der Tiroler Minnesänger Oswald v. Wolkenstein auf der Burg. Nach 1423 ging die Burg endgültig an die Tiroler Landesfürsten über. Friedrich II. (mit der leeren Tasche) und sein Sohn Sigmund (der Münzreiche) weilten öfters auf der Burg.

Kaiser Maximilian I. ließ die Burganlagen wohnlicher ausgestalten und wohnte wiederholt anläßlich seiner Jadgen auf Fragenstein.

Infolge des Spanischen Erbfolgekrieges (Bayrischer Rummel) brannte die Burg 1703 vollständig aus.

Renovierungsarbeiten durch den Heimatbund und die Marktgemeinde Zirl verhinderten den totalen Zerfall der Ruine.