Bihlmaier Alex Fotografie ## ALPIN ZOO ## kallisti.at

Hochtour in den Stubaier Alpen

Vom Parkplatz folgen wir den Weg zur Sulzenaualm, vom Start weg ist ein Almauftrieb und das Anstiegstempo zur Alm wird von einer Herde wilder Zieglein und Ziegenböcke angegeben. In Knackicken 45min sind wir an der Alm und geniessen die sommerliche Umgebung (und die heißen Temperaturen, Kühlschrank kommt später) der Alm. Von der Alm hat man einen tollen Blick auf den Talschluß und mehrere Wasserfälle die sich nach dem Winter und zur Schneeschmelze halt bilden. Der knackige Steilanstieg zur Sulzenauhütte wird von Stefan und mir auch in 40min weggefrühstückt. Nach meinem Abend in der Stuben am Tag zuvor fühl ich mich an der Hütte doch gut ausgelaugt. Trinken Trinken Trinken, heut aber das Tourengetränk und kein Bier :)

Schnee liegt an der Sulzenauhütte keiner mehr, so gehts in Richung Sulzenauferner bis zur Höhe 2550m ohne geschlossene Schneedecke. Auf markiertem Wege kommt man bis an den Gletscher heran und Großartige Visuelle Eindrücke begleiten auf dem weitern Weg.

ca. 450hm sind nun auf Schneefeldern und Gletscherresten zu bewältigen, durchgängig Gatsch und man buddelt sich halt so seinen Weg durch den Faulschnee. 2,25h dauert die Prozedur und man ist dann am Rechten Fleck.

Auf HM 3020 ist zur Rechten der Einstieg zur Langen Pfaffennieder zu suchen, versichert mit einem alten Fixseil Der Anstieg ist eine kurze Kletterstelle. Zu beachten: Der Anstieg ist auch wieder abzusteigen.

Der weitere Verlauf ist erkennbar und zu Beginn auch markiert, wenig Probleme sich hier zu versteigen. Der Grat ist anfangs schneefrei und schöne Kletterei im 2er Bereich an ein paar Stellen.

Bis zum Vorgipfel (HM 3278) steigen wir, zum Schluss auch wieder in recht tiefem Schnee. Die Umkehr ist beschlossene Sache um 17 Uhr, das ist der Wendepunkt und der Restanstieg auf dem Grat (fehlen noch 80 HM zum Hauptgipfel) würde noch ca. 1h in Anspruch nehmen. Von hier sind die Eindrücke auch schon schön und das passt guat. 45min vom Langen Pfaffennieder zum Vorgipfel, dann nochmal ca. 45min-60min.

Toller Grat - wir mussten leider mit zuviel Schneeauflage kämpfen was Zeit und Kraft gekostet hat.